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Der Stahlschnitt oder auch Stahlgravur genannt ist im weitesten Sinn eine Weiterentwicklung der Handgravurtechnik. Das Hauptaugenmerk liegt auf der plastischen „dreidimensionalen“ Gestaltung des Stahles.
Diese Arbeitstechnik nahm Ihren Ursprung in der Entwicklung der Werkzeugstahltechnologieim 17 Jhd. Zu Beginn wurden mit dieser Technik Gebrauchsgegenstände Zeremonieinsignien und Waffen gefertigt und veredelt. Mit dem Aufkommen der Industriefertigung unterstützten die Graveure nun die Arbeit der Werkzeugmacher, und halfen beim Bau der Urformen, Gieß- und Prägewerkzeuge. Gearbeitet wird mit Meißeln die unterschiedliche Profilformen aufweisen, eine Schnittfläche von 0-4mm haben und mit einem Ziselierhammer geführt werden. Die Feinarbeit geschieht mit Handgravierstichel und Punzen, mit denen die Oberfläche geglättet und die Kontur ausgearbeitet wird.

Einer der bekanntesten Stahlschneider war Michael Blümelhuber der in Steyr zu beginn des 20 Jhd. gelebt und gewirkt hatte. Steyr war als Stahlstadt bekannt, Werndl hatte dort seine Waffenproduktion und auch Messer und Besteckindustrie war stark vertreten. In diesem Umfeld war es Blümelhuber möglich sein Können zu Perfektionieren. In seiner Wohn- und Arbeitsvilla wurde später die Fachschule für Stahlschnitt und Gravur untergebracht.

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Anwendung

Bei the Engraver findet die Technik haupsächlich in der Fertigung von Einzelstücken seine

Verwendung kann aber auch zur Beschriftung und Veredelung anderer Materialien eingesetzt

werden