Das „Prägen“ so nennt man die Technik der Münzenerzeugung, ist die älteste Vervielfältigungstechnik die es in der Zeitgeschichte gibt. Die ersten Prägungen sind aus dem 8 Jhd v.Chr. bekannt.Es wird ein ein- oder zweiseitiges Werkzeug aus Stahl gefertigt und damit Materialien die Weicher sind, wie Kupfer oder Edelmetalle Silber und Gold geprägt.
Das Werkzeug ist in der Form unterschiedlich kann rund oder eckig sein. In eine plane Fläche Wird das Motiv, Text oder Bild eingraviert. Die Münzplatine wird zwischen die beiden Werkzeuge eingelegt und mit einem Hammer oder einer Presse zusammengepresst.Das Material der Platine fließt in die ausgravierten Hohlräume des Werkzeuges und so entsteht die erhabene Form auf der Münze. Möglich wird das fertigen der Werkzeuge durch das Handwerkskönnen der Graveure. Die Schriften und Bilder werden mit Schablonen und Maschinen aber vor allem auch mit der freien Hand in den Stahl „graviert“ gegraben.

Von dem Aufkommen der ersten Münzen bis ins Mittelalter ändert sich in der Technik kaum etwas. Ab dem 17 Jhd. Verfeinert sich die Technik des Gravierens zunehmend.
Teils durch besseres Werkzeug aber auch durch eine vermehrte Spezialisierung die in die Kunsthandwerklichen Metallberufe einzug hält.

Ab dieser Zeit wird es möglich genau Porträts und Bilder auf die Münzen zu bringen und Gewicht und Größe der Münzen exakt zu fertigen.



Anwendung:

  • Als Währung und Zahlungsmittel
  • Als Erinnerungszeichen für Jubiläen Ereignisse und Gedenkfeiern
  • Als Wertanlagen in Edelmetall