Mit der Entwicklung der Städte und der Spezialisierung der Handwerke, dem gleichzeitigen Aufkommen der Drucktechnik kristallisierte sich eine Gruppe von Künstlern heraus die als “Kupferstecher“ bekannt waren. Die Graviertechnik war die Grundlage der Arbeitstechnik.
Mit Stichel wurden Linien in unterschiedlichen Stärken aus dem Kupfer herausgeschnitten. Als Vorlage diente eine Zeichnung die auf die Platte übertragen wurde. Nachdem die Vertiefungen mit Druckerfarbe ausgefüllt waren wurde durch eine Walze oder Presse Papier aufgepresst, das die Zeichnung exakt übernahm. Einer der bekanntesten Vertreter der Kupferstecherzunft war Albrecht Dürer.Diese Männer waren meistens Allroundkünstler die sich dem Kupferstich besonders zugetan fühlten. Sie eröffneten in verschiedenen Städten Schulen aus denen dann auch weiterhin begabte Künstler kamen. Gesagt muß auch werden daß das technische Können Dürers, zur damaligen Zeit von niemandem erreicht wurde, und das dies bis heute so blieb.Es war ja die Zeit der Entstehung der Printmedien und so wurde diese Technik zur Vervielfältigung von Texten Ideen Bildern und Werbung eingesetzt. Durch das hohe grafische Können der Künstler konnte beinahe Photografische Genauigkeit erreicht werden. Die Hochblüte der wirklichen Könner dauerte aber nur 2-300 Jahre. Im 17 Jhd. gewann die Kupferstecher Zunft noch einmal an Bedeutung, doch wurde Sie ab diesem Zeitraum immer mehr von der Radierungstechnik verdrängt Die Radierung war einfacher in der Technik und daher konnten die Druckplatten schneller gefertigt werden.

 



Anwendung:

  • Stechen von Monogrammen und Wappen auf Schmuck
  • Besteck
  • Geschirr
  • Zinn
  • Schreibgeräten
  • Gravieren von Text Namen und Widmungen